Was sich mit Update 0.28 geändert hat

OpenFront 0.28 macht wiederholte MIRV-Starts für alle Spieler einer Partie zunehmend teurer und senkt gleichzeitig die Einnahmen durch Züge von Verbündeten. Dein Atombudget kann schon überholt sein, sobald ein anderer Spieler eine MIRV abfeuert, und dieselben Bahnverbindungen bringen jetzt weniger Gold ein.

Laut dem OpenFront-Änderungsprotokoll erschien v28 am 18. Dezember 2025. Das auch als v0.28.0 bezeichnete Update verbindet wirtschaftliche Änderungen mit Kampfvorschauen, überarbeitetem Verhalten der Nationen, sechs Karten und einem weihnachtlichen Look. Diese Seite behandelt die Veröffentlichung und ihre Folgepatches bis v0.28.3.

Wenn du nach einer Pause zurückkehrst, solltest du dir zuerst diese Änderungen ansehen:

  • Atomwaffenkosten: MIRVs kosten anfangs 25 Millionen Gold. Nach jedem Start steigt der Preis für alle.
  • Bahneinnahmen: Die Auszahlung für Züge von Verbündeten sinkt von 50.000 auf 35.000 Gold.
  • Angriffsplanung: Bei der Zielauswahl für Atomwaffen und beim Platzieren von Raketensilos wird die SAM-Abdeckung als Vorschau angezeigt.
  • Diplomatie der Nationen: Die KI berücksichtigt bei Bündnisentscheidungen Bedrohungen und Truppenstärke.
  • Übersicht im Spiel: Truppenlimits, Teamzuweisungen und Angriffsmeldungen lassen sich leichter erfassen.

Diese Funktionen gehören zur Versionsreihe 0.28. Spätere Ergänzungen wie Ranglisten-1v1 in v29 sind nicht Teil dieses Updates.

OpenFront screenshot 2
Image: Steam

MIRV-Kosten und Zugeinnahmen

Bisher kostete eine MIRV immer 25 Millionen Gold. Version 0.28 behält diesen Einstiegspreis bei, erhöht ihn aber für jede bereits in der Partie gestartete MIRV um 15 Millionen – unabhängig davon, welcher Spieler sie abgefeuert hat.

Bereits gestartete MIRVs in der PartieKosten der nächsten MIRV
025 Millionen Gold
140 Millionen Gold
255 Millionen Gold
370 Millionen Gold
485 Millionen Gold

Die Starts werden für die gesamte Partie gemeinsam gezählt. Feuert ein Gegner die erste MIRV ab, kostet dein erster Start 40 Millionen. Feuert danach ein weiterer Spieler eine ab, steigt der nächste Preis auf 55 Millionen, selbst wenn du noch keine einzige gestartet hast.

Jeder Start erhöht den Preis um denselben Betrag. Die Änderung soll langwierige Schlagabtausche eindämmen, bei denen beide Seiten immer wieder MIRVs kaufen und in einer Spirale gegenseitiger Vernichtung feststecken. Dadurch fallen Zeitpunkt und Zweck jedes Starts stärker ins Gewicht.

Der niedrigere Preis schafft einen Anreiz, früh zu handeln, macht aber nicht jeden frühen Abschuss sinnvoll. Auch ein wirkungsloser Angriff für 25 Millionen verbraucht Ressourcen. Wenn du wartest, findest du vielleicht ein lohnenderes Ziel. Gleichzeitig riskierst du, dass andere Spieler den Preis erhöhen und deine Planung durchkreuzen.

Die Zugeinnahmen werden unabhängig davon gesenkt: Die Auszahlung für Züge von Verbündeten fällt von 50.000 auf 35.000 Gold. Das entspricht einer Kürzung dieser konkreten Auszahlung um 30 %. Wenn du die Einnahmen eines bestehenden Bahnnetzes mit früher vergleichst, solltest du diese Änderung gezielt auf die Einnahmen durch Züge von Verbündeten anwenden.

Wenn du deine Wirtschaftsplanung anpasst:

  • Prüfe den MIRV-Preis erneut, bevor du dich zum Kauf entscheidest.
  • Bewerte ein Atomwaffenziel anhand seines voraussichtlichen Nutzens und der sichtbaren Verteidigung.
  • Kalkuliere Zugeinnahmen von Verbündeten mit der neuen Auszahlung von 35.000 Gold.
  • Überdenke Ausgabenpläne, die auf wiederholten MIRV-Käufen zu einem festen Preis beruhten.
Video: OpenFront gameplay and trailer

Kampfwerkzeuge und Verhalten der Nationen

Die neue Schaltfläche Vergelten erscheint bei Angriffsereignissen und ermöglicht einen schnellen Gegenangriff. Damit sind weniger Schritte in der Benutzeroberfläche nötig, um auf ausbrechende Kämpfe zu reagieren. Bevor du die Schaltfläche nutzt, solltest du trotzdem die Truppenstärke und die umliegenden Fronten prüfen.

Bei der Zielauswahl für Atomwaffen werden jetzt Informationen zum Abfangen durch SAMs entlang der Flugbahn angezeigt. Farblich markierte Reichweiten zeigen die relevante Abwehrabdeckung und helfen dir, einen Angriff vor dem Start einzuschätzen. Auch beim Platzieren von Raketensilos wird die SAM-Abdeckung angezeigt, sodass du bei der Standortwahl nützliche Informationen zur Verteidigung erhältst.

Diese Vorschauen helfen bei zwei unterschiedlichen Entscheidungen: wo du eine Abschussanlage platzierst und ob ein bestimmter Schuss durch verteidigten Luftraum führt. Prüfe beides, wenn du einen Atomangriff vorbereitest. Wer bei der Standortwahl die Abdeckungsanzeige ignoriert, schränkt womöglich den Nutzen des Silos ein, das er gerade kaufen will.

Die eingeblendeten Spielerinformationen und die Rangliste zeigen jetzt die maximale Truppenzahl an. Dieses Truppenlimit liefert zusätzlichen Kontext, wenn du Gegner vergleichst und Angriffe planst. Auch Angriffsmeldungen lassen sich leichter unterscheiden: Landangriffe haben orangefarbene Ränder, Verrat wird rot markiert.

Bei der Balance der Nationen liegt der Schwerpunkt stärker auf dem KI-Verhalten in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Gegnerwahl reagiert flexibler auf die Situation, und Nationen auf dem Schwierigkeitsgrad „Unmöglich“ können mehrere Angriffe gleichzeitig ausführen. Rückkehrer müssen deshalb mit anderem Druck rechnen, selbst wenn ihnen die Karte und die benachbarten Nationen vertraut sind.

Bündnisentscheidungen berücksichtigen jetzt die Bedrohungslage und die Truppenstärke. Die Mindestanforderungen für Spenden werden je nach Schwierigkeitsgrad zufällig festgelegt, um Exploits zu erschweren. Eine diplomatische Vorgehensweise, die vor dem Update zuverlässig funktioniert hat, muss möglicherweise überdacht werden – besonders bei einer schwachen militärischen Position oder wenn mehrere Nationen gerade ihre Gegner auswählen.

Teamvorschauen zeigen die Zuordnung schon vor Spielbeginn, einschließlich der Gruppierung von Clans. Die Lobbyinformationen zeigen außerdem die Teamzusammensetzung an. Die Spieluhr neben den Bedienelementen verwendet nun ein Format mit Stunden, Minuten und Sekunden.

OpenFront screenshot 3
Image: Steam

Neue Karten und weihnachtliche Ergänzungen

Version 0.28 fügt sechs Karten hinzu, von einer ausgewogenen Inselanordnung bis zu historischen und geografischen Schauplätzen. Ihre besonderen Merkmale sind:

KarteSchauplatz oder Aufbau
Four IslandsEine kleine quadratische Karte mit ausgewogen angeordneten Inseln
SvalmelEine weihnachtliche Karte mit fünf Nationen
New York CityEin historischer Schauplatz mit britischen und niederländischen Kolonien sowie indigenen Völkern
LisbonLissabon und Umgebung
Gulf of St. LawrenceKanadas Atlantikregion, ergänzt durch neue Provinzflaggen
ManicouaganEine Karte nach dem Vorbild des Stausees in Québec

Four Islands bietet einen bewusst ausgewogenen Aufbau. New York City setzt auf ein historisches Szenario, während Svalmel direkt zur weihnachtlichen Gestaltung passt. Die geografischen Ergänzungen erweitern die Auswahl an Schauplätzen, werden aber nicht als neue Spielmodi beschrieben.

Die Startseite erhält fallenden Schnee, festliche Farben und eine Weihnachtsmütze bei Ankündigungen. In Partien kann zufällig der Weihnachtsmann auftauchen. Atomexplosionen erhalten Geschenk- und Sternschnuppeneffekte, radioaktiver Niederschlag wird mit Animationen von schmelzenden Schneemännern und Weihnachtselfen dargestellt. Auch die weihnachtlichen Farben der Atomwaffeneffekte werden für eine bessere Erkennbarkeit angepasst.

Das Update ergänzt weihnachtliche Emojis sowie Fabrik- und Zug-Emojis. Diese optischen Neuerungen begleiteten die Veröffentlichung. Wer nachvollziehen möchte, wie sich Partien in dieser Version spielten, sollte vor allem die Änderungen an Wirtschaft und Kampf beachten.

Fehlerbehebungen und die Patchfolge von 0.28

Mehrere Fehlerbehebungen betreffen Probleme, die sich direkt auf Ausgaben, Anfangsstärke und die Zuverlässigkeit der Lobbys auswirken konnten. Die Ankündigung zu v0.28.0 beschreibt sie zusammen mit den spielerischen Neuerungen.

BereichFehlerbehebung in v0.28.0
BauausgabenTemporären Baueinheitentyp entfernt, der doppelte Goldabzüge verursachte
Anfangsstärke der NationenUndefinierte Stärkewerte korrigiert, die die anfängliche Truppenzahl beeinflussten
Teamzuweisung für ClansDesynchronisierung behoben, wenn die Filterung von Benutzernamen Clan-Tags entfernte
Volle LobbysVerhindert, dass Spieler bereits vollen Partien beitreten konnten
Ausgebaute GebäudeFehler behoben, durch den Gebäudesymbole nach Upgrades schrumpften
EreignisfensterScrollverhalten korrigiert, sodass das Fenster am unteren Ende bleiben konnte

Weitere Korrekturen stellen die Option für Gebiets-Skins und die Funktion der Zurück-Schaltfläche in Firefox wieder her. Die Prüfung von Benutzernamen und die Fehlerbehandlung werden vereinheitlicht. Außerdem wird ein Problem behoben, durch das Tastenkürzel beim Tippen im Schnellchat ausfielen.

Die Folgepatches sollten getrennt von der ursprünglichen Veröffentlichung betrachtet werden, da sie das Verhalten einzelner Teile der Versionsreihe 0.28 verändern. Der Veröffentlichungseintrag zu v0.28.3 enthält die folgende Abfolge:

VersionDokumentierte Änderungen
v0.28.1Integration von Crazy Games, Schwierigkeitsgrad öffentlicher Partien auf „Leicht“ geändert, Zufallsfaktor bei SAM-Abschussanlagen entfernt und Kartenfehler auf Britannia und Pangaea behoben
v0.28.2Fehler behoben, der Bots daran hinderte, menschliche Spieler anzugreifen
v0.28.3Neujahrsupdate

Stelle bei Vergleichen zuerst fest, um welchen Patch es geht, bevor du Schlüsse ziehst. Der Schwierigkeitsgrad öffentlicher Partien wurde in v0.28.1 geändert, und die Korrektur der Bot-Angriffe folgte in v0.28.2. Beide Details sind relevant, wenn du Erfahrungen aus verschiedenen Phasen dieser Versionsreihe vergleichst.

Das Hauptupdate enthält außerdem Leistungsverbesserungen bei Cluster-Berechnungen, Bahnstreckenabfragen und Farbscans. Diese Änderungen verbessern interne Abläufe. Für Spieler sind die Vorschauen, wirtschaftlichen Anpassungen und Fehlerbehebungen die deutlichsten Unterschiede.

FAQ

Was ist mit OpenFront 0.28 gemeint?

Gemeint ist die Veröffentlichung v28 von OpenFront, die auch als v0.28.0 bezeichnet wird, und gelegentlich die zugehörige Reihe von Folgepatches. Das Hauptupdate führte steigende MIRV-Preise, geringere Auszahlungen für Züge von Verbündeten, überarbeitete Nationen, Kampfvorschauen, sechs Karten und saisonale Effekte ein.

Steigt der MIRV-Preis nur, wenn ich selbst feuere?

Nein. Die MIRV-Starts aller Spieler tragen zur selben Preiserhöhung bei. Der Einstiegspreis liegt bei 25 Millionen Gold, dazu kommen jeweils 15 Millionen für jeden bisherigen Start in der Partie. Ein Abschuss durch einen anderen Spieler kann also verändern, was du dir leisten kannst.

Sollte ich sofort starten, um mir den niedrigsten Preis zu sichern?

Der erste Start ist am günstigsten, aber der Zeitpunkt sollte auch vom Ziel und dessen Verteidigung abhängen. Nutze die SAM-Vorschau, um den Angriff einzuschätzen. Auch ein bezahlbarer Start kann eine schlechte Investition sein, wenn er wenig bewirkt.

Hat 0.28 das Abfangen durch SAMs verändert?

Die ursprüngliche Veröffentlichung ergänzte Abfangvorschauen bei der Zielauswahl für Atomwaffen und eine Vorschau der Abdeckung beim Platzieren von Raketensilos. Der Folgepatch v0.28.1 entfernte den Zufallsfaktor bei SAM-Abschussanlagen. Unterscheide diese Änderungen, wenn du die ursprüngliche Version mit späteren Partien der Reihe 0.28 vergleichst.

Welcher Patch hat behoben, dass Bots menschliche Spieler ignorierten?

Version v0.28.2 behob den Fehler, der Bots daran hinderte, Menschen anzugreifen. Diese Korrektur war unabhängig von den Änderungen an der Nationen-KI im Hauptupdate. Dort wurden Gegnerwahl, Bündnisentscheidungen, Spendenanforderungen und das Verhalten auf den verschiedenen Schwierigkeitsgraden überarbeitet.